Mailserver:
- IMAP, POP3 Server mit SSL
- SMTP (mit vielen Features zur Spamabwehr für MX-Server)
- viele Frontends
- siehe auch Abschnitt Groupware

Fileserver:
- SMB/CIFS mit Samba
- NFS
- netatalk (Apple)
- WebDAV, eigentlich kein Fileserver, ermöglicht aber Dropbox-artigen Service

FTP-Server:
- Benutzerbackend virtuell und/oder Systembenutzer möglich

DNS-Server:
- eigene Domain im LAN (server.firma, mueller.firma zB)
- zentrale Blockliste für domains

DHCP-Server:
- Fixe oder dynamische IP-Adressenvergabe

VPN:
- OpenVPN, von außen in die Firma einwählen mit SSL-Verschlüsselung

Verzeichnisdienst:
- LDAP als Alternative zum ActiveDirectory
- Outlook kann mit LDAP umgehen
- Hierarchien möglich
- Rechtesystem vorhanden

Webserver:
- apache, lighttpd, ... als HTTP-Server
- für viele Dienste gibt es Web-Frontends, zB Webmailer

Groupware:
- SOGo (komplett kostenlos, vollständige MAPI-Anbindung für Outlook, auch Mobilgeräte), siehe auch http://youtu.be/oSZJ95YeXYE
- Zimbra (vollständige MAPI-Anbindung für Outlook in der nicht-offenen Variante, auch Mobilgeräte, sonst Webinterface)
- Zarafa (siehe Wikipedia )
- bieten fast alle:
Webclients gibts meist kostenlos, die Outlook-Anbindung kommt mitsamt vielen anderen Exchange-Features (zB ActiveDirectory) in den kostenpflichtigen Varianten. Das Teilen von Ereignissen ist implementierungsabhängig.

Sonstiges:

- Festplattenverschlüsselung (komplett) mit LUKS, Key zB auf USB-Stick
- Erzeugung eines Laufwerks als Datei und dieses mit LUKS verschlüsseln (für Buchführung oder sonstige besonders empfindliche Daten des GF) -> sicher UND sicherbar UND zentral.
- Komplette Konfiguration über einfach zu bearbeitende Dateien statt komplizierter, verschachtelter GUIs
- Softwarepakete individuell installierbar und konfiguierbar (komplette Neuinstallation einzelner Pakete in Sekunden)
- Vorgefertigte Installation möglich
- Besprochene TeamViewer-Alternative
- Sicherheitsupdates klein und schnell
- Migration auf neuere Systeme in der Regel problemlos (neues Release in Konfiguration eintragen, Paketliste aktualisieren, Upgradeprozess planen lassen, Aktualisierung auf große Versionssprünge kontrollieren und ggf. Änderungen in Konfiguration beachten, Upgrade durchführen - fertig)
- Scripting viel komplexer möglich als bei Windows
- rsync als "RoboCopy 4000 Professional Ultimate"
- Logical Volume Management
- viele kleine Helferlein wie diff, grep etc.

Nochmal im Vergleich zu MS SBS/Exchange:


MS SBS Server
Alternativen
Lokale Clients
Outlook
Thunderbird+Lightning (Sunbird wurde zu dessen Gunsten eingestellt)
(Outlook), Webinterface
Webmail
Outlook Web Access auf IIS
Roundcube, Squirrelmail, Horde uvm.
Autoresponder
"Abwesenheitsassistent" Autoresponder in vielen Variationen
Dateifreigabe
Freigaben mit ACL
- Samba unterstützt auch die ACL wie NT
http://www.samba.org/samba/docs/man/Samba-HOWTO-Collection/AccessControls.html
- WebDAV
FTP
3rd-Party
vsftpd, pureftpd, proftpd
Mailspeicher
???
Maildir-Verzeichnisse, jede Mail = 1 Datei, säuberlich geordnet
Backup
bat, DFS, 3rd-Party-Tools
shells en masse (*sh), rsync, parted, LVM-Snapshots
Kalender
Outlook, OWA
Lightning oder Webinterface
Verzeichnis
ActiveDirectory
LDAP, ActiveDirectory
POP3, IMAP
Exchange-Dienste
Dovecot, Courier, UWIMAP und ein paar andere
SMTP
Exchange-Dienste
Postfix, Exim, sendmail, ssmtp, ...
Mails abholen
POP3 Connector
fetchmail
Mailfilter
nicht vorhanden
procmail, sieve (für Filterregeln serverseitig, Weiterleitungen, Autoresponder etc)
Spamfilter
clientseitig
amavis als zentrale Station zur Anbindung von spamassassin und Virenscanner (clamav), recht genau einstellbar
VPN
MS VPN
openVPN (dedizierter DHCP/DNS-Server möglich)
Druckserver
Druckerfreigabe
CUPS mit Webinterface
Scanner
3rd-Party
SANE
Datenbank
MS SQL
MySQL, PostgreSQL uvm.
Proxy

Zwangsproxy möglich
Firewall
vorhanden, grafische Konfiguration
iptables, komplexe Regeln möglich, Webfrontend fwbuilder
Remote Control
RDP
SSH, Web (mit SSH-Tunnel, sodass Zugriff nur mit SSH oder lokal möglich)
Installation
Stundenlang Setup, Updates und Konfiguration
Einmal aufgesetzt (Referenzsystem), reicht die Paketliste und die Konfigurationsdateien zum Klonen (wahlweise Image-Methode, Dateiebene oder Replikation nach Grundinstallation)
Konfiguration
Über viele grafische Oberflächen und Dialoge oder Befehle in der PowerShell
Konfigurationsdateien im Textformat
Hardwareumzug
Ggf. Reparaturinstallation, Treiber, Reaktivierung
Hardwareabhängig ist nur der Kernel (und ggf. Pakete mit firmware), welcher jederzeit getauscht werden kann
Supportdauer
10 Jahre
Debian: 3-4 Jahre
Redhat: 10 Jahre (kommerziell)